Zielselbsthilfegruppendynamische Eigentherapie

Eitel. Das bin ich. Allemal. Also schaue ich regelmäßig nach, wie viele Menscher sich auf meinen Blog verlaufen haben. Und ich checke auch, welche Beiträge das größte Interesse finden.

Verblüffung! Ausgerechnet das Soljanka-Rezept ist der Klick-Hit! Was sagt mir das? Ich habe ein Zielgruppen-Problem: Essen ist der Sex des Alters …

Soljanka, die zweite …

Über 40 und blond – das bin ich eben doch! Denn wenn man schon über Soljanka redet oder schreibt und im Speziellen dies vor dem Zenkerschen, dem mütterlichen (Rezept-)Hintergrund tut, darf man eine Speise nicht vergessen:

Zigeunerbrot

“political correctness” würde heute daraus “Sinti und Roma”-Brot machen. Ich bin sicher, damals gab es keine rassistischen Beweggründe, die Speise so zu nennen. Wobei sich mir nicht einmal bei längerem Grübeln erschließt, warum das Zigeunerbrot zum Namen “Zigeunerbrot” kam … Weiterlesen

Köstlicher Nährwert mit ländlichem Mehrwert (Soljanka)

UWE – „Ukrainische Wurststreifen-Essenz“. So nennt mein Freund und Meisterkoch Andreas Motter Soljanka.

Aber, bei allem Respekt, da irrt Master Motter – bezogen auf die territoriale Zuordnung. Denn wer sich Muße nimmt und auf Spurensuche begibt, wird nicht nur bei Wikipedia fündig. Lobpreiset dennoch die Autoren dieser freien Enzyklopädie, die richtigerweise schreiben:

„Entgegen verbreiteter Rezeptbezeichnungen ist die Soljanka traditionell in der ukrainischen und weißrussischen Küche nicht anzutreffen.“

Ihren Ursprung darf man getrost im Dunkel der russischen Küchengeschichte suchen. Soljanka, nach überlieferter Rezeptur zubereitet, ist eine säuerlich-scharfe Suppe. Bei der Soljanka werden Stschi (Kraut, saure Sahne) und Rassolnik (Salzgurken, Gurkenbrühe) vereinigt. Flüssige und dicke Bestandteile der Suppe bereite man dabei unbedingt getrennt und vereine sie erst wenige Minuten vor dem Servieren! Weiterlesen